OHNE MUSIK WÄRE DAS LEBEN EIN IRRTUM.


Ist von den Sängern unserer Tage die Rede, so wird mit Bestimmtheit zweierlei beklagt: Es gäbe keine schönen Stimmen mehr und die Kunst des Singens gehe immer mehr verloren. Dieses Klagelied wird schon seit mehreren Generationen gesungen. Stets war die Verehrung der Sänger aus der Vergangenheit größer als die Freude an den Sängern, die heute und morgen auftreten oder konzertieren. Es ist eine Tragik eigener Art, dass sich Sänger ständig gegen  die Schatten der Vergangenheit wehren müssen.

So steht in dem Buch, "Auf den Flügeln des Gesanges" von Klaus Günther :  …Warum ist die große Tradition Solinger Sängerherrlichkeiten nicht fortgesetzt worden?  Am Fehlen von Stimmbegabungen kann es nicht liegen. Man besuche nur das eine oder  andere Chorkonzert, um etwa durch die helle Tenorstimme von Uwe Buchmann vom  Gegenteil überzeugt zu werden.